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Eiswein krönt den Jahrgang 2015

18-01-2016

Das Warten auf den tiefen Frost hat sich doch noch gelohnt. am 18. Januar konnten vereinzelt Betriebe in nahezu allen deutschen Anbaugebieten Riesling-, Silvaner und Spätburgundertrauben für die Eisweinbereitung lesen. Mit bis zu minus elf Grad Celsius waren die Bedingungen hierfür optimal.


Denn je tiefer die Temperaturen sind, desto größer ist die Konzentration des Traubensafts in den Beeren. Minus sieben Grad muss das Thermometer mindestens für eine Eisweinlese anzeigen. Entsprechend hoch waren die Zuckergehalte der diesjährigen Eisweinmoste, die Mostgewichte bis zu 220 Grad Oechsle erreichten. Mit Größenordnungen von 50 bis 300 Litern konnten von den Betrieben allerdings nur recht kleine Mengen Eiswein eingebracht werden. 

Angesichts der aktuellen Wetterprognosen mit frostigen Temperaturen sind einige Weingüter zuversichtlich, am morgigen Dienstag erfolgreich zu sein. 

Die meisten Winzer hatten in den letzten Wochen die Hoffnung auf Eiswein bereits aufgegeben. Sie haben die Trauben entweder als Beerenauslese bereits geerntet und zum Teil auch verwerfen müssen. Dabei hatten die Trauben des 2015er Jahrgangs aufgrund des sehr guten Gesundheitszustands die besten Voraussetzungen für eine Eisweinlese. Entsprechend viele Betriebe sind daher im vergangenen Jahr das Risiko eingegangen, Trauben hängen zu lassen.

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Terug
Eisweinlese 2010 01

Die Trauben des 2015er Jahrgangs boten aufgrund des sehr guten Gesundheitszustands beste Voraussetzungen für eine Eisweinlese, doch die Niedrigtemperaturen ließen sehr lange auf sich warten.

Die Zuckergehalte der diesjährigen Eisweinmoste waren mit Mostgewichten bis zu 192 Grad Oechsle relativ hoch.

Für eine Eisweinlese muss das Thermometer mindestens minus sieben Grad anzeigen.